Gab es Noahs Arche und die Flut wirklich?

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Noahs Arche und die große Flut werden heute von den meisten Christen als „Märchen“ angesehen. Ken Ham und Tim Lovett verteidigen den Bericht der Schrift von Gottes Gericht über die vorsintflutliche Welt.

(Anmerkung des Übersetzers: Soweit nicht gesondert gekennzeichnet, werden Bibelstellen aus der „Schlachter 2000“ zitiert.)

Der Bericht von Noah und der Arche ist eines der bekanntesten Ereignisse in der Geschichte der Menschheit. Leider wird er oft, wie andere Berichte der Bibel, als ein bloßes Märchen angesehen.

Die Bibel freilich ist das wahre Geschichtsbuch des Universums und in diesem Lichte können die am häufigsten gestellten Fragen über die Arche und die Flut von Noah mit Kompetenz und Zuversicht beantwortet werden.

Wie groß war Noahs Arche?

Und so sollst du sie machen: 300 Ellen lang soll die Arche sein, 50 Ellen breit, 30 Ellen hoch (1. Mose 6:15).

Anders als in vielen skurrilen Zeichnungen, die die Arche als eine Art zu groß gewachsenes Hausboot abbilden (mit Giraffen, die oben raus schauen) war die Arche, die in der Bibel beschrieben wird, ein riesiges Schiff. Bis in die späten 1800er Jahre wurde kein Schiff gebaut, das das Fassungsvermögen von Noahs Arche überstieg.

Schiffe

Die Dimensionen der Arche sind aus zwei Gründen überzeugend: die Proportionen sind wie die eines modernen Frachtschiffes, und sie ist ungefähr so groß, wie ein hölzernes Schiff gebaut werden kann. Die Elle gibt uns eine gute Größenangabe.1 Mit dem Messwert der Elle wissen wir, dass die Arche wenigstens 450 ft. (137 m) lang gewesen sein muss, 75 ft. (23 m) breit und 45 ft. (14 m) hoch. In der westlichen Welt sind hölzerne Segelschiffe nie viel großer als 330 ft. (100 m) geworden, jedoch bauten die alten Griechen 2.000 Jahre vorher Schiffe, die mindestens so groß waren. China hat in den 1400er Jahren riesige hölzerne Schiffe gebaut, die so groß wie die Arche gewesen sein mögen. The biblische Arche ist eines der größten hölzernen Schiffe aller Zeit – ein mittelgroßes Frachtschiff nach heutigen Standards.

Wie konnte Noah die Arche bauen?

Die Bibel erzählt uns nicht, dass Noah und seine Söhne die Arche allein gebaut haben. Noah könnte Facharbeiter angeheuert haben oder hatte Verwandte, wie Methusalah und Lamech, um beim Bau des Schiffes zu helfen. Jedoch weist nichts darauf hin, dass sie die Arche in der zugeteilten Zeit nicht allein bauen konnten oder bauten. Die körperliche Kraft und die mentalen Vorgänge von Männern in den Tagen Noahs waren wenigstens so hoch (sehr wahrscheinlich sogar überlegen) wie unsere eigenen.2 Sie hätten sicher effektive Mittel gehabt, um Holz zu sammeln und zu schneiden, ebenso wie für das Formen, Transportieren und Aufrichten der erforderlichen gewaltigen Balken und Bretter.

Wenn ein oder zwei Männer heute ein großes Haus in nur 12 Wochen aufrichten können, wie viel mehr könnten drei oder vier Männer in ein paar Jahren tun? Adams Nachkommen machten komplexe Musikinstrumente, Schmiedemetall und bauten Städte – ihre Werkzeuge, Maschinen und Techniken waren nicht primitiv.

Die Geschichte hat gezeigt, dass Technologie verloren gehen kann. In Ägypten, China und Nord- und Südamerika bauten die früheren Dynastien beeindruckendere Bauwerke oder hatten schönere Künste oder bessere Wissenschaft. Viele sogenannte moderne Erfindungen erweisen sich als Neuerfindungen, wie Beton, der schon von den Römern benutzt wurde.

Selbst wenn man den möglichen Verlust von Technologie infolge der Flut erklärt, zeigen viele frühe Zivilisationen nach der Flut all den technischen Sachverstand, der für ein Projekt wie Noahs Arche notwendig ist. Dass die Menschen in den Tagen Noahs Holz sägten und bohrten, nur ein paar Jahrhunderte, bevor die Ägypter Granit sägten und bohrten, ist sehr einleuchtend! Die Vorstellung, dass primitivere Zivilisationen weiter zurück in der Zeit sind, ist ein evolutionäres Konzept.

In Wirklichkeit war Adam, als Gott ihn erschuf, vollkommen. Heute leidet der individuelle menschliche Intellekt an 6.000 Jahren Sünde und Verfall. Der plötzliche Anstieg der Technologie in den letzten paar Jahrhunderten hat nichts mit zunehmender Intelligenz zu tun; es ist eine Kombination aus dem Veröffentlichen und Teilen von Ideen und der Verbreitung von Schlüsselerfindungen, die Werkzeuge für Recherche und Fertigung wurden. Eines der neuesten Geräte ist der Computer, der sehr viel für unseren natürlichen Rückgang an geistiger Leistungsfähigkeit und Disziplin ausgleicht, weil er es uns erlaubt, Informationen zu sammeln und zu speichern wie vielleicht niemals zuvor.

Wie konnte Noah so viele Tiere zusammentreiben?

von jeder Art der Vögel und von jeder Art des Viehs und von allem Gewürm des Erdbodens nach seiner Art, von allen sollen je zwei von jeder Art zu dir kommen, damit sie am Leben bleiben (1. Mose 6:20).

Dieser Vers erzählt uns, dass Noah nicht suchen oder zu weit entfernten Plätzen reisen musste, um die Tiere an Bord zu bringen. Die Weltkarte war vor der Flut völlig unterschiedlich und auf der Basis von 1. Mose 1 mag es nur einen Kontinent gegeben haben. Die Tiere trafen einfach bei der Arche ein, als ob sie von einem „Heimfindevermögen“ (ein Verhalten, das in den Tieren von ihrem Schöpfer eingepflanzt worden war) gerufen worden wären und marschierten ganz von allein die Rampe hinauf.

Obwohl dies wahrscheinlich ein übernatürliches Ereignis war (eines, das nicht mit unserem Verständnis der Natur erklärt werden kann), vergleiche es doch einfach mal mit dem eindrucksvollen Wanderverhalten, das wir heute bei manchen Tieren sehen. Wir sind immer noch weit entfernt davon, all die wunderbaren Verhaltensweisen der Tiere zu verstehen, die sich in Gottes Schöpfung zeigen: die Wanderungsbewegung von Kanadagänsen und anderen Vögeln, die erstaunlichen Flüge von Monarchfaltern, die jährlichen Reisen von Walen und Fischen, Winterschlaf-Instinkte, Erdbeben-Sensibilität und unzählige andere faszinierende Fähigkeiten von Gottes Tierreich.

Waren Dinosaurier auf Noahs Arche?

Die Geschichte von Gottes Schöpfung (erzählt in 1. Mose 1 und 2) erzählt uns, dass all die landlebenden Geschöpfe am 6. Tag der Schöpfungswoche erschaffen wurden – am selben Tag erschuf Gott Adam und Eva. Daher ist es eindeutig, dass Dinosaurier (die landlebende Tiere sind) mit dem Menschen erschaffen wurden.

Auch gingen zwei von jeder Art (von manchen sieben) von Landtieren an Bord der Arche. Nichts deutet darauf hin, dass irgendwelche Arten von Landtieren vor der Flut schon ausgestorben waren. Außerdem passt die Beschreibung des „Behemoth“ in Kapitel 40 des Buches Hiob (Hiob lebte nach der Flut) nur auf etwas wie einen sauropoden Dinosaurier. Der Vorfahr des „Behemoth“ muss an Bord der Arche gewesen sein.3

Weit verbreitete Legenden von Begegnungen mit Drachen geben einen weiteren Hinweis, dass wenigstens einige Dinosaurier die Flut überlebten.

Wir finden auch viele Dinosaurier, die in Flutablagerungen eingeschlossen und versteinert wurden. Weit verbreitete Legenden von Begegnungen mit Drachen geben einen weiteren Hinweis, dass wenigstens einige Dinosaurier die Flut überlebten. Die einzige Möglichkeit, wie das geschehen konnte, ist, dass sie auf der Arche waren.

Jungtiere von selbst den größten Landtieren stellen kein Größenproblem dar und, da sie noch jung sind, haben sie ihr volles Fortpflanzungsleben noch vor sich. Jedoch waren die meisten Dinosaurier überhaupt nicht sehr groß – manche hatten die Größe eines Huhns (obwohl sie absolut keine Verwandtschaft mit Vögeln haben, wie manche Evolutionisten jetzt sagen). Die meisten Wissenschaftler sind sich einig, dass die Durchschnittsgröße eines Dinosauriers faktisch der Größe eines großen Schafs oder Bisons entspricht.

Zum Beispiel brachte Gott Noah am wahrscheinlichsten zwei junge erwachsene Sauropoden (z.B. Apatosaurus), eher als zwei ausgewachsene Sauropoden. Dasselbe gilt für Elefanten, Giraffen und andere Tiere, die sehr groß werden. Es gab jedoch ohnehin ausreichend Platz für die meisten voll entwickelten erwachsenen Tiere.

Soweit es die Anzahl der verschiedenen Arten von Dinosauriern angeht, sollte verstanden werden, dass, obwohl es Hunderte von Namen für verschiedene Variationen (Spezies) von Dinosauriern gibt, die entdeckt worden sind, es wahrscheinlich nur um die 50 tatsächliche verschiedene Arten gibt.

Wie konnte Noah all die Tiere in die Arche hineinbekommen?

Und von allem, was lebt, von allem Fleisch, sollst du je zwei in die Arche führen, daß sie mit dir am Leben bleiben, und zwar sollen es ein Männchen und ein Weibchen sein; (1. Mose 6:19)

In dem Buch Noah’s Ark: A Feasibility Study4 behauptet der kreationistische Forscher John Woodmorappe, dass höchstens 16.000 Tiere erforderlich gewesen seien, um die erschaffenen Arten zu erhalten, die Gott in die Arche gebracht hatte.

Die Arche musste nicht jede Tierart befördern – das gebot Gott auch nicht. Sie beförderte nur Luft atmende, landlebende Tiere, kriechende Tiere und geflügelte Tiere wie Vögel. Wasserlebewesen (Fische, Wale etc.) und viele amphibische Geschöpfe hätten in ausreichender Anzahl außerhalb der Arche überlebt haben können. Das reduziert die Gesamtzahl der Tiere, die an Bord sein mussten, erheblich.

Ein weiterer Faktor, der die Platzerfordernisse sehr reduziert, ist die Tatsache, dass die gewaltige Vielfalt an Spezies, die wir heute sehen, in den Tagen Noahs nicht existierte. Nur die „Mutterarten“ dieser Spezies mussten an Bord sein, um die Erde neu zu bevölkern.5 Zum Beispiel bedurfte es nur zweier Hunde, um all die Hunde-Spezies, die heute existieren, hervorzurufen.

Kreationistische Schätzungen für die maximale Anzahl von Tieren, die nötig gewesen sein würden, an Bord der Arche zu kommen, bewegen sich von ein paar Tausend bis zu 35.000, aber es können auch so wenige wie zweitausend sein, wenn die biblische Art ungefähr dieselbe ist wie die moderne Familien-Klassifizierung.

Wie zuvor dargelegt, hätte Noah nicht die größten Tiere auf die Arche genommen; es ist wahrscheinlicher, dass er Jungtiere an Bord der Arche nahm, um die Erde neu zu bevölkern, nachdem die Flut vorbei war. Diese jüngeren Tiere brauchen auch weniger Platz, weniger Nahrung und haben weniger Abfälle.

Wenn man zurückhaltend ist und eine kurze Elle von 18 Inches (46 cm) für die Arche anwendet, ist Woodmorappes Schlussfolgerung, dass “less than half of the cumulative area of the Ark’s three decks need to have been occupied by the animals and their enclosures.”6(Frei übersetzt: „weniger als die Hälfte des kumulativen Bereichs der drei Decks der Arche von den Tieren und ihren Gehegen belegt sein musste.“) Das bedeutete, dass es genügend Platz für frische Lebensmittel, Wasser und sogar viele andere Leute gab.

Wie konnte Noah all die Tiere versorgen?

Genauso wie Gott die Tiere durch eine Art übernatürlicher Mittel zu Noah brachte, so hat Er sie sicher auch für dieses erstaunliche Ereignis vorbereitet. Schöpfungswissenschaftler legen nahe, dass Gott den Tieren die Fähigkeit zu überwintern gab, wie wir es heute bei vielen Spezies sehen. Die meisten Tiere reagieren auf Naturkatastrophen auf Weisen, die konzipiert wurden, um ihnen zu überleben zu helfen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass viele Tiere Winterschlaf hielten, vielleicht sogar von Gott übernatürlich intensiviert.

Ob es übernatürlich war oder einfach eine normale Reaktion auf die Dunkelheit und die Enge eines schaukelnden Schiffs, die Tatsache, dass Gott Noah in 1. Mose 6:14 gebot, Räume zu bauen (“qen”—wörtlich im Hebräischen “Nester”), impliziert, dass die Tiere gezähmt oder nistend waren. Gott gebot Noah auch, für sie Nahrung mitzunehmen (1. Mose 6:21), was uns sagt, dass sie auch nicht in einem einjährigen Koma waren.

Wären wir in der Lage, durch die Arche zu gehen, wie sie konstruiert wurde, so wären wir zweifellos erstaunt über die genialen Systeme an Bord für Wasser- und Nahrungslagerung und -verteilung. Wie Woodmorappe in Noah’s Ark: A Feasibility Study erklärt, kann eine kleine Gruppe von Bauern heute Tausende von Rindern und anderen Tieren auf sehr kleinem Raum züchten. Man kann sich leicht alle Arten von Vorrichtungen auf der Arche vorstellen, die eine kleine Anzahl von Menschen befähigt haben würden, die Tiere zu füttern und zu versorgen, vom Tränken bis zur Beseitigung der Abfälle.

Wie Woodmorappe aufzeigt, waren keine speziellen Vorrichtungen nötig, damit acht Menschen für 16.000 Tiere sorgen konnten. Wenn sie aber vorhanden waren, wie wären sie angetrieben worden? Es gibt mannigfaltige Arten von Möglichkeiten. Wie steht's mit einer Sanitäranlage für gravitäres Trinkwasser, ein Lüftungssystem betrieben mit Wind oder Wellenbewegung, oder Trichter, die Getreide ausgeben, so dass die Tiere es essen? Keines dieser Systeme erfordert höhere Technologie als die, von der wir wissen, dass sie in antiken Kulturen vorhanden war. Und dennoch waren diese Kulturen vermutlich weit zurück hinter den Fähigkeiten und dem Potenzial von Noah und der vorsintflutlichen Welt.

Wie konnte eine Flut jedes Lebewesen vernichten?

Da ging alles Fleisch zugrunde, das sich regte auf der Erde: Vögel, Vieh und wilde Tiere und alles, was wimmelte auf der Erde, samt allen Menschen; und es starb alles, was Lebensodem hatte auf dem trockenen Land (1. Mose 7:21–22).

Noahs Flut war weitaus zerstörerischer als irgendein 40-Tage-Regensturm jemals sein könnte. Die Schrift sagt, dass die „Quellen der großen Tiefe“ aufbrachen. Mit anderen Worten, Erdbeben, Vulkane und Geysire von geschmolzener Lava und siedendem Wasser wurden aus der Erdkruste heraus gepresst in einer gewaltigen, explosiven Erhebung. Diese Quellen hielten nicht inne bis 150 Tage in die Flut hinein – die Erde war also buchstäblich aufgewühlt unterhalb der Wasser für etwa fünf Monate! Die Dauer der Flut war umfangreich und Noah und seine Familie waren für über ein Jahr an Bord der Arche.

Relativ neueste regionale Fluten, Vulkanausbrüche und Erdbeben – obwohl ohne Zweifel verheerend für Leben und Land – sind winzig klein im Vergleich zu der weltweiten Katastrophe, die „die damalige Erde“ (2. Petrus 3:6) zerstörte. Alle Landtiere und Menschen, die nicht an Bord der Arche waren, wurden in den Wassern der Flut vernichtet – Milliarden von Tieren wurden erhalten in den großen fossilen Belegen, die wir heute sehen.

Wie konnte die Arche die Flut überleben?

Die Beschreibung der Arche ist sehr kurz – 1. Mose 6:14–16. Diese drei Verse enthalten wesentliche Informationen einschließlich Gesamtabmessung, aber Noah wurden fast sicher mehr Einzelheiten gegeben als dies. Andere göttlich vorgeschriebene Konstruktionen in der Bibel sind akribisch detailliert, wie die Beschreibungen von Moses Stiftshütte oder des Tempels in Hesekiels Vision.

Die Bibel sagt nicht, dass die Arche ein rechteckiger Kasten war. Tatsächlich gibt die Schrift keinen Hinweis auf die Form von Noahs Arche, mit Ausnahme von den Proportionen – Länge, Breite und Höhe. Schiffe sind schon lange so beschrieben worden, ohne jemals einen blockförmigen Rumpf angedeutet zu haben.

Mose verwendete den unklaren Begriff tebah, ein Wort, das ansonsten nur für das Kästchen verwendet wird, das Mose als Baby beförderte (2. Mose 2:3). Das eine war ein riesiges hölzernes Schiff und das andere ein kleiner Weidenkorb. Beide schwimmen, beide retten Leben und beide sind überzogen. Aber damit hört die Ähnlichkeit auf. Wir können ziemlich sicher sein, dass der Baby-Korb nicht die gleichen Ausmaße wie die Arche hatte und ägyptische Körbe dieser Zeit waren normalerweise gerundet. Vielleicht bedeutet tebah „Rettungsboot“.

Seit vielen Jahren haben biblische Kreationisten die Arche einfach als einen rechteckigen Kasten dargestellt. Diese Form half dabei, ihre Größe zu verdeutlichen, während man die Verwirrung durch Rumpfkrümmung vermied. Es machte es auch leicht, das Volumen zu vergleichen. Durch die Verwendung einer kurzen Elle und der Höchstzahl von Tier“arten“ haben Kreationisten, wie wir gesehen haben, demonstriert, wie leicht die Arche der Ladekapazität entsprechen konnte.7 Zu der Zeit war Platz die zentrale Frage; andere Faktoren waren sekundär.

Jedoch untersuchte die nächste Phase der Forschung „Sea-Keeping“ (Verhalten und Komfort auf See), Rumpffestigkeit und Stabilität. Das begann mit einer koreanischen Studie, die 1992 am „World-Class Ship Research Center“ (KRISO) durchgeführt wurde.8 Das Team von neun KRISO-Forschern wurde von Dr. Hong geleitet, der nun der Generaldirektor des Forschungszentrums ist.

Die Studie bestätigte, dass die Arche Wellen in Höhe von 98 ft. (30 m) bewältigen konnte und dass die Proportionen der biblischen Arche beinahe optimal sind – ein interessantes Eingeständnis von Dr. Hong, der an evolutionäre Ideen glaubt und öffentlich behauptet, dass das Leben aus dem Meer käme („life came from the sea”)9. Die Studie kombinierte Analyse, Muster-Wellenprüfung und Schiffsstandards, jedoch das Konzept war einfach: die biblische Arche mit 12 anderen Schiffen desselben Volumens, aber verändert in Bezug auf Länge, Breite oder Höhe zu vergleichen. Drei Eigenschaften wurden gemessen – Stabilität, Rumpffestigkeit und Komfort.

Schiffseigenschaften, die 1992 in der koreanischen Studie gemessen wurden

Während Noahs Arche in jeder Eigenschaft durchschnittlich abschnitt, war sie gesamt unter den besten Konstruktionen. Mit anderen Worten zeigen die Proportionen ein sorgfältiges Gleichgewicht, das leicht verloren gehen kann, wenn Proportionen auf die falsche Art und Weise verändert werden. Es ist keine Überraschung, dass moderne Schiffe ähnliche Proportionen haben – diese Proportionen funktionieren.

Interessant festzustellen ist die Tatsache, dass diese Studie die Behauptung, dass das 1. Buch Mose (Genesis) nur ein paar Jahrhunderte vor Christus geschrieben worden sein soll und auf Flutlegenden wie dem Gilgamesch-Epos basiert haben soll, als Unsinn enttarnt. Die babylonische Arche hat die Form eines Würfels, etwas, das so weit weg von der Realität ist, dass sogar der kürzeste Rumpf in der koreanischen Studie dem nicht einmal nahe kam. Aber wir müssen ja auch Fehler von anderen Flutberichten, wie dem von Gilgamesch, erwarten, wie der Bericht von Noah ja auch verfälscht wurde, als er durch verschiedene Kulturen weitergegeben wurde.

Jedoch verblieb ein Geheimnis. Die koreanische Studie versteckte nicht die Tatsache, dass einige kürzere Rümpfe die biblische Arche Noah geringfügig übertrafen. Weitere Arbeit von Tim Lovett, einem der Autoren dieses Kapitels und zwei Schiffsbauingenieuren, Jim King und Dr. Allen Magnuson, richteten das Augenmerk auf das Thema Räumen – durch die Wellen seitwärts abgedreht werden.

Wie wissen wir, wie die Wellen beschaffen waren? Falls es überhaupt gar keine Wellen gab, wären Stabilität, Komfort oder Festigkeit unwichtig und die Proportionen würden keine Rolle spielen. Ein kürzerer Rumpf wäre dann ein effizienteres Volumen, weil er weniger Holz und weniger Arbeit kosten würde. Jedoch können wir Anhaltspunkte aus den Proportionen der Arche selbst ersehen. Die koreanische Studie hatte angenommen, dass Wellen aus jeder Richtung kamen, was kürzeren Rümpfen einen Vorteil verleihen würde. Aber echte Ozeanwellen haben normalerweise eine dominante Richtung aufgrund des Windes, was einen kurzen, breiten Rumpf noch mehr begünstigt.

Eine andere Wellenart mag die Arche auch während der Flut beeinträchtigt haben – Tsunamis. Erdbeben können Tsunamis erzeugen, die Küsten verwüsten. Wenn sich ein Tsunami jedoch in tiefem Wasser bewegt, ist er für ein Schiff nicht wahrnehmbar. Während der Flut muss das Wasser sehr tief gewesen sein – es gibt genug Wasser in den heutigen Ozeanen, um die Erde bis zu einer Tiefe von ungefähr 1,7 Meilen (2,7 km) zu bedecken. Die Bibel erklärt: „die Wasser schwollen an und hoben die Arche hoch, so daß sie über der Erde schwebte“ (1. Mose 7:17). Gestartet von einer Anhöhe durch die ansteigenden Flutwasser, würde die Arche die anfängliche Verwüstung von Küsten und tief liegenden Gebieten vermieden haben und blieb so sicher vor Tsunamis durch die Reise hindurch.

Nach mehreren Monaten auf See sandte Gott einen Wind (1. Mose 8:1), was sehr große Wellen verursacht haben könnte, da diese Wellen von einem starken, stetigen Wind verursacht werden können. Erprobung in offenen Gewässern bestätigt, dass jedes dahintreibende Schiff normalerweise seitlich zu den Wellen abdrehen wird (räumen). Mit Wellen, die an die Seite des Schiffes herannahen (beam sea – quer zur See), würde ein langes Schiff wie die Arche in einer unangenehmen Situation gefangen sein: bei rauen Wetterbedingungen könnte es gefährlich werden. Das könnte jedoch dadurch überwunden werden, dass das Schiff den Wind (1. Mose 8:1) am Bug einfängt und das Wasser am Heck einfängt - sich selbst wie eine Windfahne ausrichtend. Diese Eigenschaften scheinen mehrere alte Schiffskonstruktionen angeregt zu haben. Wenn die Arche einmal in die Wellen weist, verursachen die langen, schiffsähnlichen Proportionen eine komfortablere und gesteuertere Reise. Langsam mit dem Wind reisend hatte sie keinen Bedarf an Geschwindigkeit, sondern die Bibel sagt: „die Arche fuhr auf der Fläche des Wassers“ (1. Mose 7:18 – Elberfelder).

Verglichen mit einem schiffsähnlichen Bug und Heck sind stumpfe Enden nicht so stark, haben Kanten, die gefährdet sind in Bezug auf Schäden während des Starts und beim Stranden und bieten eine rauere Fahrt. Nachdem uns die Bibel Proportionen wie die eines echten Schiffes gibt, macht es Sinn, dass es schiffsähnlich aussehen und sich verhalten sollte. Die nachstehende Konstruktion ist ein Versuch, die biblische Kontur zu konkretisieren, unter Einsatz von realen Experimenten und archäologischen Beweisen von alten Schiffen.

Zwar weist die Schrift nicht auf eine Wind fangende Vorrichtung am Bug hin, aber der verkürzte Bericht, der uns im 1. Buch Mose (Genesis) gegeben wird, erwähnt auch nicht Trinkwasser, die Anzahl der Tiere oder die Weise, auf die sie aus der Arche heraus gingen.

Nichts an dieser neu bildlich dargestellten Arche widerspricht der Schrift; tatsächlich zeigt sie, wie fehlerfrei und präzise die Schrift ist!

Arche

1. Etwas zum Einfangen des Windes

Vom Wind angetriebene Wellen würden ein dahintreibendes Schiff dazu bringen, sich auf gefährliche Art und Weise seitlich zum Wetter zu drehen. Jedoch könnten solche Wellen sicher befahren werden, indem man die Arche dazu bringt, sich selbst zu steuern mit einem Wind einfangenden Widerstand am Bug. Um wirksam zu sein, muss dieser Widerstand groß genug sein, um die Drehungswirkung der Wellen zu überwinden. Obwohl viele Konstruktionen funktionieren könnten, spiegelt die hier gezeigte Möglichkeit die hohen Vordersteven wider, die ein Kennzeichen von alten Schiffen waren.

Fenster

2. Eine Elle hoch ganz oben

Jede Öffnung an Deck eines Schiffes benötigt eine Wand (Süll), um zu verhindern, dass Wasser eindringt, besonders dann, wenn das Schiff schlingert. In dieser Abbildung gibt es eine Lichtöffnung, wie in 1. Mose 6:16 beschrieben: „Eine Lichtöffnung sollst du für die Arche machen, eine Elle hoch ganz oben [an der Arche] sollst du sie ringsherum herstellen;“. Die zentrale Position des Oberlichts wurde gewählt, um die Idee eines „Mittagslichts“ wider zu spiegeln. Das bedeutet auch, dass das Fenster nicht genau eine Elle betragen muss. Vielleicht hatte das Oberlicht ein durchsichtiges Dach (noch mehr ein „Mittagslicht“) oder das Oberlicht-Dach konnte geöffnet werden (was dem entsprechen könnte, „daß Noah das Fenster an der Arche öffnete, das er gemacht hatte“ (1. Mose 8:6). Obwohl Variationen möglich sind, ist ein Fenster ohne Süll nicht die logischste Lösung.

Planke

3. Stemmloch- und Zapfenplanken

Historische Schiffsbauer begannen normalerweise mit einem Gehäuse aus Brettern (Planken) und bauten dann ein inwendiges Rahmenwerk (Spanten), das innen eingepasst wurde. Das ist das völlige Gegenteil zu der vertrauten europäischen Methode, wo die Planken zu dem Rahmen hinzugefügt wurden. In der Gehäuse-zuerst-Konstruktion müssen die Bretter irgendwie zusammengefügt werden. Manche setzten überlappende (Klinker) Bretter ein, die gedübelt oder genagelt wurden, andere benutzten Seile, um die Bretter zusammen zu nähen. Die alten Griechen verwendeten ein ausgefeiltes System, in dem die Bretter verzahnt wurden mit tausenden von exakten Stemmloch- und Zapfenverbindungen. Der entstehende Rumpf war stark genug, um ein anderes Schiff zu rammen und doch leicht genug, um von der Besatzung auf einen Strand gezogen zu werden. Wenn es das ist, was die Griechen Jahrhunderte vor Christus tun konnten, was konnte dann Noah tun, Jahrhunderte nachdem Tubal-Kain geschmiedete Metallwerkzeuge erfunden hatte?

4. Rampen

Rampen helfen, um Tiere und schwere Ladungen zwischen Decks zu bekommen. Wenn man sie über den Rumpf führt, vermeidet man, durch wichtige Deck-Balken zu schneiden und dieser Standort ist entfernt von der Mitte des Rumpfes, wo Biegungsspannungen am höchsten sind. (Diese Platzierung nutzt auch den ungleichmäßigen Platz an Bug und Heck besser.)

5. Etwas zum Einfangen des Wassers

Um das Drehen der Arche in Ausrichtung auf den Wind zu unterstützen, sollte das Heck Widerstand dagegen leisten, nach der Seite gedrückt zu werden. Das ist dasselbe wie ein befestigtes Ruder oder ein befestigter Skeg, das/der richtungsweisende Kontrolle bietet. Es gibt viele Weisen, auf die dies getan werden konnte, aber hier spiegeln wir die „geheimnisvollen“ Heckerweiterungen wider, die man bei den frühesten großen Schiffen des Mittelmeers sieht.

Wo kam all das Wasser her?

Im sechshundertsten Lebensjahr Noahs, am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Quellen der großen Tiefe auf, und die Fenster des Himmels öffneten sich.

Und es regnete auf der Erde 40 Tage und 40 Nächte lang (1. Mose 7:11-12).

Die Bibel erzählt uns, dass das Wasser aus zwei Quellen kam: von unter der Erde und über der Erde. Offensichtlich war die Quelle für Wasser unter der Erde in großen unterirdischen Lagunen oder „Quellen“ frischen Wassers, die aufbrachen durch vulkanische und seismische (Erdbeben) Aktivität.10

Wo ging all das Wasser hin?

Und die Wasser über der Erde nahmen mehr und mehr ab, so daß sie sich vermindert hatten nach 150 Tagen (1. Mose 8:3).

Vereinfacht gesagt ist das Wasser der Flut in den Ozeanen und Meeren, die wir heute sehen. Drei Viertel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt.

Wie sogar säkulare Geologen beobachten, scheint es, dass die Kontinente einst „zusammen“ waren und nicht getrennt durch die weiten Ozeane der heutigen Zeit. Die an der Flut beteiligten Kräfte waren sicherlich ausreichend, um dies alles zu verändern.

Die Schrift zeigt, dass Gott die Meeresbecken bildete, dabei das Land aus dem Wasser erhöhte, so dass die Flutwasser zu einem sicheren Platz zurückkehrten. (Manche Theologen glauben, dass Psalm 104 auf dieses Ereignis Bezug nehmen könnte.) Manche Schöpfungswissenschaftler glauben, dass dieses Zerbrechen des Kontinents Teil des Mechanismus war, der letztlich die Flut verursachte.11

Manche haben wegen 1. Mose 10:25 gemutmaßt, dass sich der kontinentale Bruch während der Zeit von Peleg ereignete. Jedoch wird diese Teilung im Zusammenhang mit der sprachlichen Teilung der ganzen Erde wegen des Turms zu Babel erwähnt (1. Mose 10-11). Der Zusammenhang zeigt also eine Teilung der Sprachen und Volksgruppen, nicht das Auseinanderbrechen des Landes.

Falls es eine massive Bewegung von Kontinenten während der Zeit von Peleg gab, würde es eine weitere weltweite Flut gegeben haben. Die Bibel zeigt, dass das Gebirge Ararat existierte, so dass die Arche sich darauf niederlassen konnte (1. Mose 8:4); also mussten die indisch-australische Platte und die Eurasische Platte bereits kollidiert sein, was darauf hindeutet, dass die Kontinente sich bereits vor Peleg verschoben hatten.

War Noahs Flut global?

Ja, die Wasser nahmen so sehr überhand auf der Erde, daß alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden; die Wasser stiegen noch 15 Ellen höher, nachdem die Berge schon bedeckt waren (1. Mose 7:19–20).

Viele heutige Christen behaupten, dass die Flut in Noahs Zeit nur eine regionale Flut war. Diese Leute glauben im Allgemeinen an eine regionale Flut, weil sie die breitflächig angenommene evolutionäre Geschichte der Erde anerkannt haben, die fossile Schichten als die Geschichte des sequenziellen Auftretens von Leben über Millionen von Jahren auslegt.12

Einst verstanden die Wissenschaftler die Fossilien, die in Wasser-getragenen Sedimenten von Schlamm und Sand begraben sind, hauptsächlich als Resultat der großen Flut. Jene, die nun Millionen von Jahren von schrittweiser Akkumulation von Fossilien annehmen, haben, in ihrer Denkweise, die Beweise für die globale Flut weg erklärt. Daher bestehen viele Kompromisse machende Christen auf einer regionalen Flut.

Säkularisten bestreiten die Möglichkeit einer weltweiten Flut rundweg. Würden sie jedoch aus einer biblischen Perspektive denken, würden sie die reichlich vorhandenen Beweise für die globale Flut sehen. Wie jemand einst gescherzt hatte: “I wouldn’t have seen it if I hadn’t believed it.” (Frei übersetzt: „Ich hätte es nicht gesehen, wenn ich es nicht geglaubt hätte.“)

Diejenigen, die den evolutionären Zeitrahmen mit seiner fossilen Akkumulation annehmen, berauben auch den Sündenfall von Adam seiner ernsten Konsequenzen. Sie setzen die Fossilien, die von Krankheit, Leid und Tod zeugen, vor den Zeitpunkt, an dem Adam und Eva sündigten und Tod und Leid in die Welt brachten. Dadurch untergraben sie auch die Bedeutung des Todes und der Auferstehung von Christus. Solch ein Szenario raubt auch jegliche Bedeutung von Gottes Beschreibung Seiner vollendeten Schöpfung als „sehr gut.“

Falls die Flut nur das Gebiet von Mesopotamien beeinträchtigte, wie manche behaupten, warum musste Noah dann eine Arche bauen? Er hätte einfach auf die andere Seite der Berge gehen und entfliehen können. Der wichtigste Punkt aber ist: falls die Flut nur regional gewesen wäre, wären die Leute, die nicht in der Nachbarschaft der Flut lebten, nicht von ihr beeinträchtigt worden. Sie wären Gottes Gericht über die Sünde entkommen.

Eine Regionale Flut?

Eine regionale Flut?

Hinzu kommt: Jesus glaubte, dass die Flut jeden Menschen tötete, der nicht auf der Arche war. Was sonst könnte Christus meinen, wenn er das kommende Weltgericht mit dem Gericht über „alle“ Menschen in den Tagen Noahs verglich (Matthäus 24:37-39)?

In 2. Petrus 3 wird das kommende Gericht durch Feuer mit dem früheren Gericht durch Wasser in Noahs Flut verglichen. Ein teilweises Gericht in den Tagen Noahs würde demzufolge ein teilweises folgendes Gericht bedeuten.

Falls die Flut nur regional gewesen wäre, wie konnten dann die Wasser bis 20 ft. (6 m) über die Berge steigen (1. Mose 7:20)? Wasser sucht seine eigene Ebene; es könnte nicht steigen, um die regionalen Berge zu bedecken und währenddessen den Rest der Welt verschont lassen.

Sogar was heute der Mount Everest ist, war einst mit Wasser bedeckt und nachher erhoben.13 Wenn wir die Meeresbecken ausgleichen und die Berge abplatten, gibt es genug Wasser, um die ganze Erde rund 1,7 Meilen (2,7 km) hoch zu bedecken.14 Auch wichtig zu beachten ist, dass, mit dem Ausgleichen der Ozeane und Berge, die Arche nicht auf Höhe des gegenwärtigen Mount Everest gefahren wäre, somit auch kein Bedarf für Dinge wie Sauerstoffmasken.

Es gibt noch mehr zu sagen. Wenn die Flut eine regionale Flut gewesen wäre, hätte Gott wiederholt Sein Versprechen gebrochen, nie wieder solch eine Flut zu schicken. Gott setzte einen Regenbogen in den Himmel als einen Bund zwischen Gott und dem Menschen und den Tieren, dass Er solch ein Ereignis nie wieder wiederholen würde. Es gab in jüngster Zeit große regionale Fluten (z.B. in Bangladesch); aber es gab nie wieder eine weitere globale Flut, die alles Leben an Land tötete.

Wo gibt es auf Erden Beweise für Noahs Flut?

Dabei übersehen sie aber absichtlich, daß es schon vorzeiten Himmel gab und eine Erde aus dem Wasser heraus [entstanden ist] und inmitten der Wasser bestanden hat durch das Wort Gottes; und daß durch diese [Wasser] die damalige Erde infolge einer Wasserflut zugrundeging (2. Petrus 3:5-6).

Beweise für Noahs Flut können auf der ganzen Erde gesehen werden, von den Meeresböden bis zu den Berggipfeln. Ob du mit dem Auto, dem Zug oder dem Flugzeug unterwegs bist, die physikalischen Eigenschaften des Erdbodens weisen deutlich auf eine katastrophale Vergangenheit hin, von Schluchten und Kratern zu Kohleflözen und Höhlen. Manche Schichtlagen dehnen sich über Kontinente aus und offenbaren damit die Auswirkungen einer riesigen Katastrophe.

Die Erdkruste hat eine enorme Anzahl an geschichtetem Sedimentgestein, manchmal Meilen (Kilometer) tief! Diese Schichten von Sand, Erdboden und Materie – meist niedergelegt durch Wasser – waren einst weich wie Schlamm, aber sie sind nun harter Stein. Eingeschlossen in diese sedimentären Schichten sind Milliarden von toten Dingen (Fossilien von Pflanzen und Tieren), die sehr schnell begraben wurden. Die Beweise auf der ganzen Erde starren jedermann ins Gesicht.

Wo ist Noahs Arche heute?

Und die Arche ließ sich auf dem Gebirge Ararat nieder am siebzehnten Tag des siebten Monats (1. Mose 8:4).

Die Arche setzte auf dem Gebirge auf. Der alte Name für dieses Gebirge könnte auf verschiedene Gebiete im Mittleren Osten verweisen, wie etwa den Mt. Ararat in der Türkei oder andere Gebirge in benachbarten Ländern.

Mt. Ararat hat die meiste Aufmerksamkeit angezogen, denn er hat ständiges Eis und manche Leute berichten, die Arche gesehen zu haben. Viele Expeditionen haben dort nach der Arche gesucht. Es gibt keinen endgültigen Beweis über den Standort oder das Überleben der Arche; immerhin setzte die Arche auf dem Gebirge vor ungefähr 4.500 Jahren auf. Auch könnte sie leicht verfallen sein, zerstört worden sein, oder von Noah und seinen Nachkommen als Bauholz verwendet worden sein.

Allerdings glauben einige Wissenschaftler und Bibelgelehrte, dass die Arche tatsächlich erhalten worden sein könnte – vielleicht, um in einer zukünftigen Zeit günstig offenbart zu werden als seine Erinnerung an das vergangene Gericht und das zukünftige Gericht, obwohl dasselbe auch für z.B. die Bundeslade oder andere biblische Symbole gesagt werden könnte. Jesus sagte: „Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer aus den Toten auferstände!“ (Lukas 16:31).

Es ist unwahrscheinlich, dass die Arche ohne übernatürliches Eingreifen überlebt hat, aber das ist von der Schrift weder versprochen noch erwartet. Jedoch ist es eine gute Idee zu überprüfen, ob sie immer noch vorhanden ist.

Warum zerstörte Gott die Erde, die Er geschaffen hatte?

Und der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. Noah aber fand Gunst in den Augen des HERRN. (1. Mose 6:5, 8 - Elberfelder)

Diese Verse sprechen für sich. Jedes menschliche Wesen auf dem Angesicht der Erde hatte sich nach der Schlechtigkeit in seinem eigenen Herzen gerichtet, aber Noah wurde wegen seiner Rechtschaffenheit vor Gott von Gottes Gericht verschont, zusammen mit seiner Frau, ihren Söhnen und deren Frauen. Als Ergebnis der Schlechtigkeit des Menschen sandte Gott Gericht über die ganze Menschheit. So hart auch die Vernichtung war, so hatten es doch alle verdient.

Gott benutzte die Flut auch, um diejenigen, die an Ihn glaubten, zu trennen und zu reinigen von denen, die nicht an Ihn glaubten. Im Laufe der Geschichte und der Bibel hat dieser Kreislauf immer wieder stattgefunden: Trennung, Reinigung, Gericht und Erlösung.

Ohne Gott und ohne richtige Kenntnis und richtiges Verständnis der Schrift, die die wahre Geschichte der Welt bietet, ist der Mensch dazu verdammt, dieselben Fehler immer wieder zu wiederholen.

Wie ist Christus wie die Arche?

Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um das Verlorene zu retten (Matthäus 18:11).

Als Gottes Sohn ist der HERR Jesus Christus wie Noahs Arche. Jesus kam, um das Verlorene zu suchen und zu retten. Genauso wie Noah und seine Familie durch die Arche gerettet wurden, gerettet von Gott vor den Wassern der Flut, so wird jeder, der an Jesus als HERRN und Retter glaubt, vor dem bevorstehenden letzten Gericht über die Menschheit verschont werden, gerettet von Gott vor dem Feuer, das die Erde nach den letzten Tagen vernichten wird (2. Petrus 3:7).

Noah und seine Familie mussten durch eine Tür in die Arche hineingehen, um gerettet zu werden, “Dann schloss der Herr die Tür hinter ihnen zu“ (1. Mose 7:16 – Neues Leben). So müssen auch wir durch eine “Tür” gehen, um gerettet zu werden, damit wir nicht in Ewigkeit von Gott getrennt sein werden. Der Sohn Gottes, Jesus, betrat die Geschichte, um die Strafe für unsere Sünde und Rebellion zu bezahlen. Jesus sagte: „Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden“ (Johannes 10:9).

Footnotes

  1. Die Elle wurde definiert als die Länge des Unterarms vom Ellbogen bis zur Fingerspitze. Alte Ellen variieren irgendwo von 17,5 inches (45 cm) bis zu 22 inches (56 cm), wobei die längeren Größen die wesentlichen alten Konstruktionen beherrschen. Trotzdem beschreibt sogar eine vorsichtige Elle von 18 inches (46 cm) ein ziemlich großes Schiff.
  2. Zum Beweis siehe Dr. Donald Chittick, The Puzzle of Ancient Man, Creation Compass, Newberg, Oregon, 1998. Dieses Buch beschreibt genaue Beweise für die Intelligenz des Menschen in frühen nachsintflutlichen Zivilisationen.
  3. Für einige bemerkenswerte Beweise, dass Dinosaurier bis in verhältnismäßig jüngste Zeit gelebt haben, siehe Kapitel 12, „Was ist wirklich mit den Dinosauriern passiert?“ Lies auch The Great Dinosaur Mystery Solved, New Leaf Press, Green Forest, Arkansas, 2000. Besuche auch www.answersingenesis.org/go/dinosaurs.
  4. J. Woodmorappe, Noah’s Ark: A Feasibility Study, Institute for Creation Research, Santee, California, 2003.
  5. Hier ist ein Beispiel: Heute sind mehr als 200 verschiedene Rassen von Hunden vorhanden, vom Zwergpudel bis zum Bernhardiner - die alle von einer ursprünglichen “Art” von Hund abstammen (wie auch der Wolf, Dingo etc.). Viele andere Arten von Tieren – Katzenart, Pferdeart, Kuhart etc. – haben sich in ähnlicher Weise natürlich und selektiv vermehrt, bis sie die wunderschöne Mannigfaltigkeit an Spezies erreicht hatten, die wir heute haben. Gott “programmierte” diese Vielfalt in den genetischen Code aller Tierarten – sogar des Menschengeschlechts! Gott machte es auch für die grundlegenden “Arten” von Tieren unmöglich, sich miteinander fortzupflanzen und zu vervielfältigen. Zum Beispiel können sich Katzen und Hunde nicht fortpflanzen, um eine neue Art von Kreatur zu machen. Das ist durch Gottes Design und es ist eine Tatsache, die Evolution unmöglich macht.
  6. Woodmorappe, Noah’s Ark: A Feasibility Study, 16.
  7. Um eine gründliche Studie über diese Forschung zu lesen, siehe Noah’s Ark: A Feasibility Study by John Woodmorappe (siehe Fußnote 4).
  8. Hong, et al., Safety Investigation of Noah’s Ark in a seaway, TJ 8(1):26–36, April 1994. www.answersingenesis.org/tj/v8/i1/noah.asp.
  9. Seok Won Hong, Warm greetings from the Director-General of MOERI (former KRISO), Director-General of MOERI/KORDI, www.moeri.re.kr/eng/about/about.htm.
  10. Für eine tiefere Studie hierüber siehe bitte Nozomi Osanai, A Comparison of Scientific Reliability, A comparative study of the flood accounts in the Gilgamesh Epic and Genesis, www.answersingenesis.org/go/gilgamesh.
  11. Siehe Kapitel 14 von Dr. Andrew Snelling für mehr Einzelheiten über dieses Thema.
  12. Für stringente Beweise, dass die Erde nicht Milliarden von Jahren alt ist, lies The Young Earth von Dr. John Morris und Thousands . . . not Billions von Dr. Don DeYoung; siehe auch www.answersingenesis.org/go/young.
  13. Mount Everest ist mehr als 5 Meilen (8 km) hoch. Wie dann könnte die Flut “alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel” bedeckt haben? Vor der Flut waren die Berge nicht so hoch. Die heutigen Berge wurden erst gegen Ende und nach der Flut gebildet, durch Kollision der Kontinentalplatten und dem damit verbundenen Hinaufschieben. Das fördernd, sind die Schichten, die die höchsten Abschnitte des Mount Everest bilden, selbst zusammengesetzt aus Fossil-bedeckten, Wasser-abgelagerten Schichten. Für mehr hierüber siehe Kapitel 14 über katastrophale Plattentektonik.
  14. A.R. Wallace, Man’s Place in the Universe, McClure, Phillips & Co, New York, 1903, 225–226; www.wku.edu/~smithch/wallace/S728-3.htm.

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