Türen in der Bibel

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Die wichtigste Nachricht der Welt ist in der Bibel zu finden – sie wird das Evangelium genannt. Dieses Evangelium, oder auch Gute Nachricht, lässt sich in der biblischen Geschichte erkennen, indem man durch eine Reihe beeindruckender Türen hindurchgeht, welche alle auf die Person und das Werk Jesu Christi hinweisen.

Die Tür der Arche

„Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus.“ (1. Mose 7,1)

Die Bibel erzählt uns, dass die Menschen äußerst schlecht wurden – sie hatten unablässig böse Gedanken – weshalb Gott beschloss, die Erde zu überfluten und die Menschheit auszulöschen.

Er beauftragte Noah, eine Arche mit einer Tür zu bauen. Als Gott die Türe schloss, demonstrierte das seine Gerechtigkeit und Gnade.

Die gottlose Welt außerhalb der Arche ging unter, aber diejenigen in der Arche wurden gerettet. Selbst im Gericht bot Gott Gnade an. Jesus ist die „Arche“ und „Tür“ der Errettung. „Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden . . . “ (Johannes 10,9).

Ebenso wie Noahs Familie durch eine Tür gingen, um gerettet zu werden, müssen auch wir durch die eine Tür gehen: Jesus. Diejenigen außerhalb von Christus werden untergehen, aber diejenigen in Christus werden gerettet.

Die Passah-Tür

„Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich verschonend an euch vorübergehen.“ (2. Mose 12,13)

Über eintausend Jahre nach der Flut benutzte Gott den Mose, um das Volk Israel aus der ägyptischen Sklaverei zu führen. In der Nacht vor ihrer Befreiung setzte der HERR das Passahmahl ein. Den Israeliten wurde aufgetragen, ein fehlerloses Lamm zu opfern und dann etwas vom Blut des Lammes auf ihre Türpfosten zu streichen. Dann wurden sie vor der zehnten Plage verschont – der Tod aller Erstgeborenen, bewahrt vor Gottes Gericht durch das Blut eines Lammes. Heute haben wir einen vollkommenen Stellvertreter – Jesus Christus, der auch das Lamm Gottes genannt wird. Jesus ist unser Passahlamm und sein aufopfernder Tod am Kreuz nimmt die Sünde der Welt hinweg.

Die inneren Tempeltüren

„Denn unmöglich kann das Blut von Stieren und Böcken Sünden hinwegnehmen!“ (Hebräer 10,4)

Fast 500 Jahre nach Moses baute König Salomo den ersten Tempel in Jerusalem. Zwei Türen wurden an den Eingang in das innere Heiligtum gesetzt, dem Ort von Gottes heiliger Gegenwart. Weil Sünde uns von Gott trennt, konnte nur der rituell reine Hohepriester durch diese Türen hinein. Das geschah nur einmal im Jahr am Feiertag Jom Kippur, als der Priester das Blut eines Opfers in Gottes Gegenwart brachte, um die Sünde des Volkes zu bedecken.

An diesem „Versöhnungstag“ konnten die Sünden der Israeliten vorläufig durch das Opfer einer Ziege bedeckt werden und sie selbst auf diese Weise Gottes Gnade empfangen. Auch wenn das Blut dieser Tiere die Sünde der Menschen niemals völlig hinweg nehmen konnte, wies es nach vorne auf das wichtigste aller Opfer. Jesus erwarb eine ewige Erlösung für uns durch die sündlose „ein für alle Mal“-Opferung seiner selbst für Gott als ein Sündopfer.

Die Tür für die Schafe

„Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“ (Johannes 10,11)

Jesus sagte: „Ich bin die Tür für die Schafe . . . Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.“ (Johannes 10,7.9). Zu biblischen Zeiten schliefen die Hirten im Zugang der Schafhürde. Im Grunde war ein Hirte die Tür, um seine Schafe zu beschützen.

Jesus sagte, er würde wie der Gute Hirte bereitwillig für die Schafe sterben, was ein Hinweis auf seinen Opfertod am Kreuz war – das einzige Mittel, durch welches jemand gerettet werden kann. Er ist in der Lage, diejenigen zu erretten, welche sich durch ihn zu Gott nahen.

Das Kreuz

„Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden.“ (2. Korinther 5,21)

Der Herr schuf eine vollkommene Welt und er sagte Adam, dass die Strafe für Sünde der Tod ist. Nicht nur der leibliche Tod, sondern der geistliche Tod, was eine ewige Trennung von Gott bedeutet. Sünde ist Gesetzlosigkeit; sie ist das Brechen von Gottes Gesetz. Wie Adam haben wir alle gegen Gott rebelliert und verdienen die Todesstrafe.

Aber Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen Sohn gesandt hat, um unsere Strafe auf sich zu nehmen, indem er an unserer statt am Kreuz starb. Wir haben Gottes Gesetz übertreten, aber Jesus hat unsere Schuld bezahlt. Christus starb ein für alle Mal für Sünden, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe.

Die Grabestür

„Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“ (Matthäus 28,6)

Nachdem er gekreuzigt war, stand Jesus am dritten Tag von den Toten auf, genau wie er es verheißen hatte. An diesem Morgen kam ein Engel vom Himmel herab und rollte den Stein vom Eingang des Grabes weg.

Die Auferstehung bestätigte, dass Jesus Christus der war, der er zu sein behauptet hatte – der Sohn Gottes. Dieses außergewöhnliche Wunder demonstrierte darüber hinaus seine Macht über Sünde und Tod und versicherte allen, die von ihren Sünden umkehren und an ihn glauben, der Hoffnung des ewigen Lebens.

Die schmale Tür

Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden.“ (Matthäus 7,13–14)

Jesus Christus wird wiederkommen, um diese Welt zu richten, und die meisten Menschen laufen auf der breiten Straße direkt auf dieses Gericht zu. Der einzige Weg, um vor den ewigen Konsequenzen deiner Sünde gerettet zu werden, ist das Gehen durch die schmale Tür, Buße tun (dich von deiner Sünde abwenden) und den Sohn Gottes anrufen, der sein Leben für dich hingab.

Die Tür, die zum Leben führt

Was wirst du mit Jesus Christus tun? Deine Antwort auf diese Frage hat ewige Konsequenzen.

Wir sind alle schuldig, gegen unseren heiligen Schöpfer gesündigt zu haben. Weil er heilig ist, muss Gott Sünde richten. Wirf einen aufrichtigen Blick auf dein Leben. Hast du jemals gelogen, etwas gestohlen, deine Eltern nicht respektiert oder Gott verunehrt? Wenn ja, dann hast du Gottes Gesetz gebrochen und bist ein Sünder, der einen Retter braucht.

Es gab eine Tür in der Arche, welche Noah und seine Familie vor der Flut rettete. Gleicherweise gibt es nur eine „Tür“, welche uns vor dem ewigen Gericht retten kann. Jesus Christus ist diese Tür. Die Bibel macht klar, dass nun der Tag der Rettung ist. Wenn du es nicht bereits getan hast, wirst du von deinen Sünden umkehren und den auferstandenen Herrn Jesus um Rettung bitten?

Gehe noch heute aus Glauben durch die einzige Tür, die zum ewigen Leben führt.

Für mehr Informationen, gehe auf arkencounter.com/gospel.

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